Es war eimal …
vor mehr als 25 Jahren. Da brachte die Firma Sigma Elektronik 1982 den ersten Fahrradcomputer auf den Markt. Dieser Radcomputer mit dem Namen ‘Cyclecoach’ verfügte über – zu den bis dahin bekannten mechanischen Lösungen (die mit einem Radcomputer nichts gemeinsam hatten) zur Geschwindigkeits- und Entfernungsmessung - ein ungeahntes Featureset: Fahrzeit, Tages- und Gesamtkilometer, Aktuelle-, Maximal- und Durchschnittsgeschwindigkeit sowie Puls- und Trittfrequenz. Damit war dieser Fahrradcomputer seiner Zeit schon weit voraus. Durch die Weiterentwicklungen in der Elektronik wurden die Fahrradcomputer mit der Zeit immer leistungsvoller, kleiner und billiger. Heutzutage sind die günstigsten Fahrradcomputer mit ähnlichem Featureset schon ab 15€ erhältlich.
Basic Instinct – Fahrradcomputer mit Minimalausstattung
Schon für weniger als 20€ kann man einen zuverlässigen Fahrradcomputer mit den wichtigsten Features wie Geschwindigkeits- und Zeitmessung, Tages- und Gesamtkilometer sowie der Uhrzeit kaufen. Diese Fahrradcomputer kommunizieren in der Regel noch via Kabel mit dem Sensor an der Gabel. Der Ciclosport CM 2.09 ist ein klassischer Vertreter dieser Klasse von Fahrradcomputer.
Die Mittelklasse – Fahrradcomputer mit erweitertem Featureset
Bei Fahrradcomputer dieser Preisklasse (20-80€) wird dem Radsportler ein erweitertes Featureset wie z.B. die kabellose Übertragung vom Sensor zum Fahrradcomputer, 2 verschiedene Radumfänge angeboten. Teilweise ist in dieser Preisklasse schon ein Höhenmesser und/oder ein Herzfrequenzmesser im Radcomputer integriert. Typische Vertreter der Radcomputer in dieser Preisklasse sind der Ciclosport CM 619 Radcomputer oder der Polar CS100b Radcomputer.
Obere Mittelklasse – Fahrradcomputer für den ambitionierten Radsportler und Tourer
Die Fahrradcomputer in dieser Preisklasse (80-200€) bieten in der Regel alle die
Herzfrequenz-, Trittfrequenz- und Höhenmessung an. Darüber hinaus besitzen die meisten Fahrradcomputer schon über eine Schnittstelle zum PC, zur Auswertung oder Archivierung der Touren. Die Unterschiede bei den Fahrradcomputern dieser Preisklasse liegen oft in der Speicherkapazität. Nicht alle Fahrradcomputer eignen sich zum Aufzeichnen lägerer Touren wie z.B. einem Alpencross, da der Speicher nicht ausreichend ist. Typische Fahrradcomputer der oberen Mittelklasse sind der Polar CS 400 Radcomputer, der Ciclosport HAC 4000 Radcomputer und der Suunto t3c.
High End – Radcomputer der Extraklasse
Der Einstieg in die High End Liga der Fahrradcomputer beginnt bei etwa 200€. Nach oben sind hier
keine (fast) Grenzen gesetzt. Dafür bieten diese Fahrradcomputer aber auch alles, was der ambitionierte Amateur oder Profi braucht. Hier erfüllt der Fahrradcomputer neben den klassischen Features auch die Funktion der Überwachung der Leistungsdaten sowie die Navigation. Ein Beispiel für einen solchen Fahrradcomputer ist der Garmin Edge 705. Hier können alle aufgezeichneten Daten nach der Fahrt auf dem PC zu Hause ausgewertet werden oder schon zu Hause spezielle Trainingsprogramme für die Tour erstellt werden. Für Sportler, die den Fahrradcomputer zur Trainingsoptimierung benutzen wollen und nicht so großen Wert auf Navigation legen, erweisen sich der Suunto t6c oder der Polar CS600 Radcomputer mit einer Vielzahl an Zubehör als zuverlässige Fahrradcomputer zur Effizienzsteigerung und Trainingsoptimierung.


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